Warum Schokoflakes aus Messbechern viel besser schmecken

Not macht erfinderisch: Als das letzte Mal keine Schüssel greifbar war, füllte ich das schokoladige Zeug in einen Messbecher, ohne zu ahnen, welch glückliche Wendung mein Leben dadurch nehmen würde. Folgendes gilt auch für jedes andere Müsli.

Formfaktor

Eine im Vergleich zum Messbecher flache Schüssel ist schnell überfüllt und das Umwälzen der Cerealien mit dem Löffel wird entsprechend schwierig. Dabei sollte der Inhalt möglichst gleichmäßig in der Milch versinken. Andernfalls musst Du Dich erst mühsam durch eine harte Schicht fressen, bevor Du dann auf ein matschiges Gemenge auf Höhe des Milchspiegels triffst. Eine optimale Verteilung von Konsistenz sieht anders aus. Schuld ist die Form der Schüssel, die ein angebracht aggressives Vorgehen mit dem Löffel erschwert, sofern Stücke Deiner Mahlzeit sich nicht in ballistischen Kurven vom Ereignishorizont entfernen sollen.

Die Lösung des Problemchens

Ein eher zylindrisch geformter Behälter schafft Abhilfe:

Meist ist das Volumen eines Messbechers größer als das so mancher Schüssel, was demjenigen nutzt, der wie ich immer die größte Schüssel im Schrank für Müsli verwenden möchte. Je wuchtiger, desto besser.

Der Inhalt des gefüllten Messbechers kann, dank seiner steileren Wände und einer, aufgrund des größeren Volumens tendenziell niedrigeren Füllhöhe, kraftvoller umgerührt werden. Auch das Herunterdrücken der Schokoflakes in die Milch fällt leichter. Der Spaß an der übriggebliebenen Milch, die den Geschmack des Müslis angenommen hat, wird durch das energische Umrühren ebenfalls vergrößert.

Messbecher im Speziellen haben außerdem oft einen Henkel, der das Fassen einer großen und gewichtigen Portion erleichtert. Speisen auf einem Sofa, ohne die Möglichkeit etwas vor sich auf einen Tisch zu stellen, wird so viel komfortabler.

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