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Journey Review: Federleichte Reise zum Gipfel

Einsam und verlassen macht sich eine kleine rote Gestalt auf eine Reise zum hellen Licht eines Berges. Journey beginnt. Ein Indie-Meisterwerk von That Game Company.

Der erste bemerkenswerte Bestandteil des Spiels ist der Dünensand. Die Physik dahinter und seine optische Darstellung sind beeindruckend. Sand und Schnee wölben sich unter den Füßen des Spielers. Außerdem erzeugt die strahlende Sonne wahnsinnig hübsche Reflexionen.

Journey startet in einer trostlosen Wüste, die aufgrund liebevoller Gestaltung und Lichtsetzung einfach nur schön aussieht. Licht spielt in Journey eine wichtige Rolle und baut mit einem wohl gewählten Soundtrack Stimmung auf. Auch der Spannungsbogen ist wohl gewählt, obwohl ich persönlich finde, dass das Ende sich etwas zieht.

Gameplay

Die Steuerung ist sehr intuitiv. Man gleitet über den Sand und fühlt sich wie die Hauptfigur in einem Animationsfilm. Die Geschichte wird ohne Worte erzählt. Ein Stummfilm also. Gerade deshalb wirkt das Spiel so mystisch. Deine Figur kann in jeder Umgebung tun oder sein lassen. Je nach den getroffenen Entscheidungen entsteht bei jedem Spieler eine individuelle Geschichte.

Zwei Spieler in einer Welt.

Auf der Reise trifft der Spieler auch andere Spieler. Mit ihnen kannst Du durch kurze oder lange Töne kommunizieren. Dadurch bekommt jede Reise einen ganz eigenen Charakter. Es gibt Spieler, die einfach voraussprinten, genau wie solche, die Dir einfach gerne folgen. Einige teilen ihre Entdeckungen mit Dir, andere nicht. Erst am Ende der Reise werden Dir Deine Mitspieler Spieler offenbart. Auf diese Weise kannst Du neue Freundschaften mit denen knüpfen, die Dir während der Reise sympathisch erschienen.

In den einzelnen Abschnitten der Reise kann der Avatar bis zu vier leuchtende Symbole finden, die seinen Schal verlängern. Das vereinfacht die Reise erheblich, da der Schal es dem Charakter erlaubt, federleicht durch die Luft zu schweben. Ein längerer Schal bedeutet längere Flugzeiten. Schwerelos die einsame und ästhetische Umgebung zu erkunden bildet den entspannenden Kern von Journey Gameplay. Und es gibt vieles zu entdecken. Alle leuchtenden Symbole wollen gefunden und versteckte Geschichtstafeln müssen enthüllt werden, um die Geschichte der Wüste zu in Erfahrung zu bringen. Fleißige Sammler werden auch mit einem exklusiven weißen Gewand belohnt, das die Fliegerei erheblich angenehmer macht.

Fazit

Jouney hat mich sehr inspiriert. Aus diesem Grund habe ich gleich mehrere Reisen abgeschlossen und so ziemlich alle Geheimnisse enthüllt. Trotzdem starte ich immer mal wieder eine neue Reise, um die Atmosphäre zu genießen und um nach einem stressigen Tag abzuschalten. Dafür eignet sich Journey meiner Meinung am besten.

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